Wussten Sie über Billard schon, dass ...

 

...es bis 1927 für Fehler (falscher Ball ect.) Strafpunkte gab?

 

...der erste deutsche Meister im Dreiband Kesting hieß und 1928/29 den Titel mit eine Generaldurchschnitt von 0,340 gewann?

 

...1936 erstmalig Kunststoffbälle für internationale Turniere zugelassen wurden?

 

...Raymond Ceulemans von seinen fast 200 Siegen bei großen Turnieren den Weltmeistertitel von 1969 in der Freien Partie in Linz den als schwersten zu erreichenden ansieht?

 

...Gerd Tiedtke, der Bruder des berühmten August Tiedtke, selbst ein sehr guter Dreiband- und Artistikspieler, die drei langsamsten Versuche zelebrierte?  Es  war  im April 1986, Tiedtke war bei der EM am Stoß und fuhr in das Tuch. Die Reparatur dauerte 15 Minuten und Tiedtke setzte zum 2. Versuch an. Im Moment des Versuches fiel das Licht aus, die Reparatur dauerte wiederum 15 Minuten; Tiedtke setzte zum 3. Versuch an, und nun zersprang der Elfenbeinball....

 

...der US-Profi der Jahrhundertwende, Sutton, als junger Mann bei einem Arbeitsunfall in einem Sägewerk beide Arme verlor und dennoch zu den sechs stärksten Spielern der Welt zählte?

 

...der Holländer Wevers bei der Europameisterschaft Dreiband  1948/49 mit 0,522 Letzter, bei der Europameisterschaft 1949/50 mit 0,584 Erster und eine Saison später mit 0,593 Letzter wurde?

 

...genau an der Stelle ein Billardtisch steht, wo ihn der normal Sterbliche am allerwenigsten vermutet? Dieser geheime Ort ist der Vatikan!!! Pius der  Zehnte ließ den Tisch aufstellen,  an dem später Kardinal Tisserand oft Dreiband spielte:  “Das Deibandspiel ist das Abbild der biegsamen Politik des Vatikans, die ebenfalls auf den unerwartetsten Wegen zum Ziel kommt.” (Zitat Tisserand)

 

...im Jahre 1843 ein Mann beim Billard den Tod fand? In Maisonfort (Seine et Oise) gerieten Monsieur Mellant und Monsieur Lefant nach einer Partie Billard schwer aneinander. Man duellierte sich sofort. Monsieur Mellant durfte als erster dem anderen die rote Kugel an den Kopf werfen. Er warf so hart, dass Monsieur Lefant auf der Stelle tot umfiel.

 

...Billard  in  seiner  ursprünglichen, französischen Deutung auf einen chirurgischen Operationstisch hinwies und erst später über die Kugel “la bille” zum Billardspiel wurde?

 

...der Sonnenkönig Ludwig XIV zur körperlichen Ertüchtigung Billardspielen verordnet bekam? Damals wog ein Queue mehrere Kilo; heute ca. 450 g.

 

...Olivier Maillard, Sprecher des V. Laterankonzils (1515), jegliches Glücksspiel als Teufelswerk verdammte und nur das Billardspiel absegnete, weil  >> es  alle  Qualitäten des Geistes zur Geltung kommen läßt und die Geschmeidigkeit des Körpers fördert. <<

 

...auch der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe und der Philosoph  Immanuel Kant sich vom Billardspiel inspirieren ließen? Gegen Ende des 18. Jahrhunderts waren beide oft in den neu entstandenen Billardcafes zu finden.

 

...Maria Stuart vor der Enthauptung in ihrem Gefängnis Billard spielte?

 

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